Positive Bilanz zum ITAM 2016 in Frauenfeld
Medienmitteilung der Anlaufstelle für Alters- und Generationenfragen vom 3. Oktober 2016.
Der erstmalige Tischmarkt zum Internationalen Tag der älteren Menschen (ITAM) in der Konvikt-Halle in Frauenfeld war ein Erfolg. Rund 400 Besucher liessen sich über das Angebot rund um das Thema „Alter“ informieren und beschafften sich einen „Wegweiser“ mit Hilfestellungen im Alter. Auch das Rahmenprogramm fand Gefallen.
Stadträtin Elsbeth Aepli Stettler wies am Samstagmorgen in ihrer Begrüssungsansprache auf die Mitgliedschaft von Frauenfeld im Netzwerk altersfreundlicher Städte hin. Sie unterstrich auch die Bedeutung des Engagements der öffentlichen Hand in diesem Bereich und bezeichnete diesen Tischmarkt als wertvoll. Gesamthaft wurden rund 350 „Wegweiser“ verteilt.
OK-Präsidentin Verena Rieser-Santo, Leiterin der Anlaufstelle für Alters- und Generationenfragen, hob die verbindende Funktion dieses Tischmarkts zwischen Institutionen und Organisationen sowie den älteren Menschen hervor. Die rund 30 Dienstleister und Anbieter machten auf kreative Art und Weise auf ihr Angebot aufmerksam. Auf den Tischen lagen Broschüren, Modelle, Probiersets und Wettbewerbe bis hin zu „Himmlischen Gedanken“ auf. Den ganzen Tag über herrschte reger Betrieb. Die Stimmung war herzlich und viele waren überrascht über das vielfältige Angebot und die entspannte Atmosphäre. Der Mix von Tischmarkt, Rahmenprogramm und Gastronomie bot eine spannende Abwechslung für Besucher und Anbieter.
Auch das Rahmenprogramm war gut besucht. Vor vollem Saal vermittelte die Historikerin Dr. Heidi Witzig in der benachbarten Kantonsbibliothek den Zuhörern ihre Gedanken zu ihrem Buch „Wie kluge Frauen älter werden“. Nicolas Senn seinerseits verbreitete mit Hackbrettklängen eine faszinierende Stimmung in der Konvikt-Halle. Pro Senectute lud die Besucher mit Sturzprophylaxe und Zumba-Vorführung zum Mitmachen ein. Besonders Experimentierfreudige wiederum konnten in einen Anzug schlüpfen, um das Älterwerden zu simulieren. Drei Jugendliche von der Jobbörse der Jugendarbeit Frauenfeld beantworteten Fragen zu Smartphones und Tablets. Gesamthaft führten sie 22 Beratungen durch und gaben zahlreiche Anmeldeformulare für die Jobbörse ab.
Auch im nächsten Jahr soll der ITAM am 1. Oktober in Frauenfeld begangen werden. In welcher Form, ist noch offen.