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Lasst uns Alte im Quartier bleiben!

Beitrag Frauenfelder Woche vom 1. Juli 2014

Am Donnerstag wurden im Eisenwerk die Ergebnisse der Umfrage präsentiert, welche auswärtige Gruppen mit Studierenden der beiden Fachhochschulen Luzern und St. Gallen durchgeführt hatten. Das Thema: «Älter werden im Quartier – Das braucht es dazu!» Das Motto: «Machen Sie mit – Ihr Mitwirken bewegt etwas.»

Der Abend war fruchtbar, weil sehr gut vorbereitet. Eine vielzählige Vorbereitungsgruppe aus dem Quartier Kurzdorf und die Studierenden selbst hatten für gutes Gelingen gesorgt. Vorgehen: 2 Tage Interviews mit Quartiereinwohnern, Präsentation der Ergebnisse, anschliessend Ausblick.

Fazit:
1. Wir müssen uns mehr zusammentun, sonst schreitet die Vereinzelung voran (Vernetzung).
2. Alt und Jung – jawohl, eben auch die Älteren! – sind oft auf blosses Konsumieren programmiert, statt auf eigene Faust und mit Hilfe der Nachbarn aktiv zu werden – Eigeninitiative wird in Zukunft und für die Zukunft der Alten immer mehr gefragt sein.
3. Weil die Restaurants im Quartier auf kurze oder lange Sicht schliessen werden, muss ein Quartiertreff geschaffen werden – aber nicht unbedingt so wie im Talbach, das müsste anders laufen.
4. Altersgerechtes und generationsübergreifendes Wohnen wird in Zukunft an Bedeutung gewinnen.
5. Es gibt teure Ideen – wie zum Beispiel den Quartiertreff. Dort muss die Stadt finanziell einspringen, grosszügig. Knausrigkeit für ausgewählte Projekte wäre total fehl am Platz.


Altern: Aufruf an die Quartierbevölkerung
Die Plakate mit den Projektideen werden in den kommenden Wochen öffentlich im Kurzdorf ausgehängt und auf der Internetseite www.awiq.ch beziehungsweise www.altersfreundliches-frauenfeld.ch publiziert. «Wir rufen die Quartierbevölkerung dazu auf, sich zu melden und beim nächsten Schritt des Projekts aktiv mitzumachen», sagt Sonya Kuchen von der Fachhochschule St.Gallen, die das Projekt in Frauenfeld operativ leitet. «Jetzt geht es darum, die verschiedenen Projektideen zu priorisieren und zu konkretisieren – um zu sehen, was in welcher Form dann umgesetzt werden kann». Wer mitmachen möchte, meldet sich direkt bei Erica Düring, Burgerholzstrasse 14a, 8500 Frauenfeld (e.duering@bluewin.ch) oder Frau Rieser, Leiterin Anlaufstelle für Alters- und Generationenfragen, Rathaus 8501 Frauenfeld (verena.rieser@stadtfrauenfeld.ch)!
(pd.)

Quelle: Frauenfelder Woche, 1.7.2014